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Freiwillige Feuerwehr Barkhausen
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24.08.2010 - Schwerer Verkehrsunfall auf B482 / 1 Toter und eine schwerstverletzte Person |
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Mittwoch, den 25. August 2010 um 10:37 Uhr |
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Porta Westfalica Lerbeck / B482 - Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Dienstag, 24.08.2010, um 01:38 Uhr durch die Kreisleitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der B482 alarmiert. Ein Mercedes Sprinter einer Lager Dachdeckerfirma war gegen einen Straßenbaum geprallt, dabei wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und getötet, eine weitere Person wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und schwerstverletzt.
Der Sprinter war aus Porta Westfalica kommend auf der B482 in Richtung Petershagen unterwegs. In Höhe eines ehemaligen Baggersees / Gottfried-Keller-Straße in Lerbeck kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und schleuderte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Straßenbaum. Der Einschlag erfolgte auf der Beifahrerseite, kurz hinter der B-Säule. Der Baum drang etwa zu 3/4 durch das Fahrzeug, dabei wurde der Sprinter regelrecht um den Straßenbaum geknickt. Bei dem Einschlag wurde eine Person aus dem Fahrzeug geschleudert und schwerstverletzt. Diese Person lag einige Meter entfernt auf dem Parallelweg rund um den ehemaligen Baggersee. Die schwerstverletzte Person wurde vor Ort rettungsdienstlich und notärztlich versorgt und ins Klinikum Minden transportiert. Die Person konnte nur unklare Angaben zum Unfall und zur Personenanzahl im Fahrzeug machen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich noch eine weitere Person im Fahrzeug. Die Person war schwersteingeklemmt zwischen Baum und Fahrzeug und hatte offensichtlich tödliche Verletzungen erlitten. Die Einsatzkräfte setzten eine Kettensäge ein um durch das Unterholz an das Fahrzeug zu gelangen. Der Rüstwagen der Portaner Wehr wurde auf die Gottfried-Keller-Straße, den Parallelweg um den Baggersee, verlegt. Von dort wurde der Sprinter mit der Seilwinde des Rüstwagens soweit vom Baum gezogen, das die Bergung der verstorbenen Person möglich war. Am Fahrzeug wurden hydraulische Rettungsmittel eingesetzt um die Person zu bergen. Nach Abschluß der Bergung wurde der Rüstwagen wieder auf die B482 beordert, von hier aus wurde nochmals die Seilwinde eingesetzt um den Sprinter endgültig vom Baum zu ziehen und die Bergung durch ein Unternehmen zu ermöglichen.
Da die schwerverletzte Person eine dritte Person erwähnt hatte, wurden rund um die Unfallstelle umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt. Dabei wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Der Laderaum wurde ebenfalls durchsucht, da der Sprinter nur mit 2 Vordersitzen ausgestattet war. Eine dritte Person wurde nicht aufgefunden.
Laut Fahrzeugbeschriftung gehört der Mercedes Sprinter einer Dachdeckerfirma aus Lage, er war umfangreich mit Werkzeug und Material beladen. Die gesamte Beladung wurde durch den Unfall im Innenraum verteilt. Leitern durchdrangen die Trennwand zwischen Laderaum und Vordersitzen. Kleinere Gaskartuschen und Salzsäure zum Löten wurden durch die Einsatzkräfte gesichert.
Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und unterstützte die Unfallaufnahme durch Polizei und einen Sachverständigen. Der Einsatz wurde gegen 03:50 beendet. Eingesetzte Kräfte: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Rettungsdienst Feuerwehr Porta, Notarzt Klinikum Minden, Löschgruppen Neesen-Lerbeck, Hausberge und Barkhausen, Bereitschaft Einsatzleitwagen der Löschgruppe Holzhausen, Alarmdienst und Pressegruppe.
Einsatzleiter: Axel Müller. |
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11.07.2010 - Grossbrand in Porta Westfalica Veltheim, Wohnhaus komplett zerstört. |
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Sonntag, den 11. Juli 2010 um 17:22 Uhr |
Porta Westfalica Veltheim. Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde um 5:21 Uhr zu einem Wohnhaus/Dachstuhlbrand im Ortsteil Veltheim, Heidgrund alarmiert. Der Brand breitete sich von einer Hecke auf das Mehrfamilienhaus aus und griff auf den gesamten Dachstuhl über. Zur Wasserversorgung musste ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden. Die Löscharbeiten dauerten bis 16 Uhr an. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Brand bereits das Wohnhaus erfasst, er ist wahrscheinlich im Bereich einer Hecke ausgebrochen und hatte sich über ein Brennholzlager ausgedehnt und auf die gesamte linke Wohnhaushälfte übergegriffen. Der Brand wurde von einem Kind im Haus bemerkt, es alarmierte seinen Vater und die weiteren Bewohner, diese konnten das Haus aus eigener Kraft verlassen.
Bei dem Objekt handelt es sich um ein freistehendes Wohn- und Geschäftshaus, auf dem Grundstück befindet sich auch eine Bautischlerei mit Werkstatt und Lagerhalle, welche dem Eigentümer des Hauses gehört. Im Wohnhaus befanden sich bei Brandausbruch insgesamt 7 Personen, diese verloren bei dem Brand ihr gesamtes Hab und Gut. Sie kamen bei Verwandten und Freunden unter. Körperlich verletzt wurde niemand, zur Betreuung der Bewohner wurde ein Notfallseelsorger zur Einsatzstelle gerufen. Ein Notarzt und Kräfte des Rettungsdienstes waren ebenfalls vor Ort und betreuten die Betroffenen.
Das Feuer breitete sich im gesamten Dachstuhl aus, das gesamte Wohnhaus stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Die Wasserversorgung an der Einsatzstelle gestaltet sich schwierig, es wurden mehrere Schlauchleitungen zu Hydranten aufgebaut - diese lieferten aber nicht genug Wasser. Auch eine Zisterne auf dem Grundstück wurde genutzt, war aber schnell erschöpft. Daher musste ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden. Dazu wurden alle wasserführenden Fahrzeuge der Portaner Wehr alarmiert, die Löschgruppen Kleinenbremen, Wülpke und Nammen blieben in Reserve.
Die Brandbekämpfung erfolgte von Aussen an allen Seiten des Hauses. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz im Innenangriff musste zurückgezogen werden, da sich der Brand zu schnell im Haus ausbreitete. Die Portaner Drehleiter wurde an der Frontseite eingesetzt. Das am Haus gelagerte Brennholz wurde mit einem Kleinbagger der Bautischlerei auseinandergezogen und auf einer Hoffläche abgelöscht. Zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Rinteln alarmiert, diese bekämpfte mit einer weiteren Drehleiter vom Hof aus den Brand.
Mit dem Rintelner Tanklöschfahrzeug 20/40 wurde der Pendelverkehr unterstützt, zusätzlich wurde auch ein Grosstanklöschfahrzeug 8000 der Werksfeuerwehr Lebenshilfe Rinteln eingesetzt. Die Tanklöschfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr zu verschiedenen Hydranten und sorgten für Löschwassernachschub an der Einsatzstelle.
Da der Brand sich im gesamten Dachstuhl ausgebreitet hatte und dieser einsturzgefährdet war, wurde von der Einsatzleitung entschieden die kritischen Flächen durch einen Bagger abtragen zu lassen. Dazu wurde ein Fahrzeug der Firma Wöhler aus Veltheim eingesetzt. Mit dem Bagger wurden Teile des Daches und ein Giebel zur Hofseite eingerissen um die Brandnester im Inneren zu bekämpfen.
Während der Löscharbeiten konnte ein kleiner Teil persönlicher Gegenstände aus der Erdgeschoss-Wohnung geborgen werden. Teile der Geschäftsunterlagen und der Büroeinrichtung im Erdgeschoss wurden ebenfalls geborgen und den Bewohnern übergeben.
Die Brandbekämpfung vor Ort dauerte bis ca. 16 Uhr. Danach wurde die Fahrzeuge und Geräte wieder in Stand gesetzt, der Einsatz wurde gegen 17:15 Uhr beendet. Bei den Löscharbeiten erlitt eine Einsatzkraft einen Kreislaufkollaps, er wurde umgehend rettungsdienstlich versorgt. Wegen der schwülen Witterung gingen alle Einsatzkräfte bis an Ihre Leistungsgrenze. Ständig musste Personal ausgetauscht werden. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurde eine grosse Anzahl von Getränken (Wasser, Cola, Fanta) an der Einsatzstelle verbraucht. Die Versorgung mit Brötchen, Wurst und Kaffee wurde durch Angehörige und Freunde der Einsatzkräfte organisiert. Da die Temperaturen schnell über 30 Grad lagen wurde auch eine Erleichterung der Schutzkleidung in den ungefährlichen Bereichen durch die Einsatzleitung veranlasst.
Eingesetzte Kräfte: insgesamt 140 Einsatzkräfte. Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica: Löschgruppen: Veltheim, Eisbergen, Möllbergen, Lohfeld, Vennebeck, Holtrup, Holzhausen, Hausberge, Neesen-Lerbeck, Barkhausen, Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache inklusive freiwilliger Wachverstärkung, Alarmdienst, Pressegruppe. Freiwillige Feuerwehr Rinteln mit TLF 20/40 und Drehleiter, Werksfeuerwehr Lebenshilfe Rinteln mit GTLF 8000. Notfallseelsorger zur Betreuung der Bewohner, Notarzt, Rettungsdienst, Stadtwerke Porta, Einsatzleiter: Hansfried Kuhnke, Schadenssumme: noch unbekannt, das Wohnhaus wurde komplett zerstört. Die Bautischlerei konnte geschützt werden und nahm keinen Schaden. Brandursache lt. Polizei: Zur Brandursache können bis dato keine konkreten Angaben gemacht werden. Hinweisen aus der Nachbarschaft zufolge sollen sich in der Nacht, unmittelbar vor der Brandfeststellung alkoholisierte Jugendliche in der Nähe aufgehalten haben, so dass auch eine vorsätzliche oder fahrlässige Verursachung im trockenen Heckenbereich des Hauses in Frage kommen kann. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Zeugenhinweise werden an die Polizei in Minden, Tel. 0571-88660 |
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